TP8: Systemintegration


Die Realisierung leistungsfähiger Demonstrationssysteme bildet ein sehr wichtiges Arbeitsziel für die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in SmartWeb. Hierzu müssen eine Vielzahl von Teilkomponenten, die von den verschiedenen, über unterschiedliche Standorte verteilten Arbeitsgruppen konzipiert und entwickelt werden, zu einem voll funktionsfähigen Gesamtsystem zusammengefügt werden. Aufgrund der inhärenten Komplexität des angestrebten Demonstrationssystems stellt dessen Realisierung eine besonders anspruchsvolle Aufgabe dar, die zu hohen Anforderungen hinsichtlich einer sorgfältig koordinierten Planung und Durchführung der Entwicklungsarbeiten führt. Als geeignetes Lösungskonzept hat sich in verschiedenen Vorgängerprojekten die Einrichtung einer dedizierten Systemintegrationsgruppe, die die Systementwicklung und -integration zentral koordiniert, hervorragend bewährt. Damit werden die einzelnen Forschungsgruppen von vielen technischen und organisatorischen Details entlastet und können sich so besser auf die wissenschaftlichen Fragestellungen konzentrieren.

Um dem hohen Maß an Unsicherheit in bezug auf die Einhaltung von Terminen, Spezifikationen und geplanten Ressourceneinsatz bei der Durchführung der Forschungsarbeiten zu begegnen, ist ein flexibles und professionelles Software-Engineering unabdingbar. Die einzusetzenden Verfahren müssen der verteilten Projektstruktur und einer Softwareentwicklung in großem Maßstab gerecht werden und insbesondere auch die Integration äußerst heterogener Teilkomponenten geeignet unterstützen. Neben der Schaffung der geeigneten technischen Voraussetzungen ist dazu ein hohes Maß an Kommunikation und Interaktion der beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erforderlich, was nur durch eine zentrale räumliche und organisatorische Bündelung der Aufgaben erreicht werden kann. Die frühzeitige Etablierung und Einhaltung projektweiter Standards bildet eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Integration der Teilsysteme. Dieser Aufgabenbereich erstreckt sich von softwaretechnischen Fragen bis hin zu Konventionen in Bezug auf die zu erstellende Dokumentation. Die Entwicklung einer geeigneten Infrastruktur und entsprechender Werkzeuge soll die Entwicklungsarbeiten der Projektpartner vereinfachen und die Überwachung der Einhaltung der vereinbarten Standards gewährleisten.

Zu den Kernaufgaben innerhalb des Teilprojektes zählt der Entwurf einer detaillierten Gesamtarchitektur, die die verschiedenen Detailkonzeptionen in kohärenter Weise zusammenführt. Dies schließt insbesondere die Unterstützung und Kontrolle von Schnittstellenabsprachen mit ein. Auch hier ist eine enge Zusammenarbeit mit den verschiedenen Projektpartnern unabdingbar.

Dem Teilprojekt obliegt die Vorbereitung und Durchführung der Gesamtintegration des Anwendungssystems und es stellt den hierfür notwendigen Integrationsrahmen zur Verfügung, der die grundlegende Softwareinfrastruktur in einer um zusätzliche Werkzeuge angereicherten Integrationsplattform zusammenfasst.

TP 8 fungiert innerhalb des Projektes als Dienstleister und liefert die gebündelte Infrastruktur sowie die softwaretechnischen Mehrwerte, die zur Zusammenführung der funktionalen Teilkomponenten benötigt werden. Eine enge Abstimmung mit sämtlichen Projektpartnern ist daher entscheidend. Insbesondere muss die Vorbereitung der SmartWeb-Integration sowie die Festlegung und Kontrolle von Terminen in enger Zusammenarbeit mit TP 10 (Projektmanagement) durchgeführt werden.





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Last modified: Wed Mar 2 11:52:15 CET